Vom alten ins neue Jahr

Mit den Bräuchen, die wirklich überliefert sind

Ein Begleiter durch die Rauhnächte und die zwölf Nächte davor. Vierundzwanzig Abende, vom 13. Dezember bis zum 5. Januar, jeder mit einer Aufnahme zum Anhören und einer Journalseite zum Schreiben.

Das Buch bei Amazon ansehen folgt 25.10.
Für Käuferinnen

Deine Aufnahmen

Hier liegt alles, was zum Buch gehört. Ohne Anmeldung, ohne zusätzliche Kosten.

  • 24 Aufnahmen, eine für jeden Abend, gesprochen von mir
  • Zusätzliche Journalseiten als PDF zum Ausdrucken, in derselben Größe wie das Buch, falls du lieber nicht direkt im Buch schreiben möchtest
  • Die Playlist mit den 24 Liedern, bei Spotify und als PDF zum Nachlesen
Zu den Aufnahmen

Ein Tipp für den dreizehnten Dezember: Lade dir die Aufnahmen vorher einmal auf dein Telefon. Dann brauchst du abends kein Netz, und nichts kommt dazwischen.

Woher weiß man das eigentlich?

Irgendwann kommt dieser Moment. Du liest, dass die erste Nacht für den Januar steht. Dass ein Wunsch dreizehnmal aufgeschrieben werden muss, damit er wirkt. Und du denkst: Woher weiß man das?

Die Frage ist unbequem, weil sie die Stimmung stört. Also stellst du sie nicht laut und machst weiter.

Mir ging es jahrelang genauso, bis ich angefangen habe nachzuschlagen. In alten volkskundlichen Sammlungen, in Wörterbüchern, in Aufzeichnungen aus dem sechzehnten Jahrhundert.

Zwei Dinge habe ich dabei gelernt. Vieles von dem, was heute selbstverständlich dazugehört, lässt sich nirgends belegen. Und das, was sich belegen lässt, ist schöner als das Erfundene.

Dieses Buch schlägt nach

Vierundzwanzig Abende, und hinter jedem steht ein Brauch, der sich belegen lässt, mit der Quelle dazu. Die Luzifrau mit der Sichel. Das Räuchern, von dem Sebastian Franck schon 1534 schreibt. Die zwölf Zettel, die Mädchen in einem ungarischen Dorf jeden Abend ins Feuer warfen, einen pro Monat.

Wenn sich etwas nicht belegen lässt, dann steht das auch genauso drin.

Es fängt früher an

Am 13. Dezember, dem Luzientag. Im julianischen Kalender, der bei uns bis 1582 galt, war das der kürzeste Tag des Jahres, der dunkelste Punkt. Die zwölf Abende von da bis Heiligabend heißen die Dunkelnächte.

Jeder dieser Abende gehört einem Monat des Jahres, das zu Ende geht. Januar bis Dezember, zwölf Abende zurück. Ab dem 25. Dezember gehst du dieselben zwölf Monate noch einmal, diesmal nach vorn.

Was drin ist

„Ich war beim Thema Rauhnächte bisher tatsächlich eher skeptisch. Wenn Coach-Kollegen davon erzählt haben, habe ich es schnell in die esoterische Ecke gepackt. Durch die gute Erklärung und den nachvollziehbaren Hintergrund hat sich meine Einstellung dazu aber verändert.“
— Gaby Schmidt, Testleserin

So läuft ein Abend

  1. Lesen

    Du liest das Kapitel für diesen Abend und zündest deine Kerze an.

  2. Hören

    Du hörst die Aufnahme. Erst die Meditation, dann den Impuls für den Monat, der heute dran ist. Achtzehn Minuten, in denen du nichts tun musst.

  3. Schreiben

    Du beantwortest drei Fragen auf der Journalseite. Dann schreibst du einen einzigen Satz auf einen Zettel: was du aus diesem Monat zurücklässt. Den faltest du und verbrennst ihn über der Kerze.

Dreißig bis fünfundvierzig Minuten. Du musst dabei nichts erkennen, nichts lösen, nichts verändern.

Am 5. Januar weißt du wieder, was in deinem Jahr passiert ist, und kannst entspannt auf das neue blicken.

Das Buch bei Amazon ansehen folgt 25.10.

Für wen dieses Buch ist

Für Frauen, die diese Zeit ernst nehmen, ohne alles zu glauben, was darüber erzählt wird.

Für Einsteigerinnen, die nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Und für die, die die Rauhnächte seit Jahren begehen und irgendwann angefangen haben, sich zu fragen, woher das alles eigentlich kommt.

Was dieses Buch nicht verspricht

Es sagt dir nicht, dass die zwölf Nächte die zwölf Monate vorhersagen.

Es behauptet nicht, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn du ihn nur richtig aufschreibst.

Und es verspricht dir nicht, dass danach alles anders ist.

Wenn du eine fertige Zuordnung suchst, welche Nacht für welches Thema steht, wirst du hier nicht fündig. Diese Zuordnung ist nirgends überliefert, und ich wollte sie nicht erfinden.

Was es dir gibt, sind vierundzwanzig Termine mit dir selbst, jeder mit einer Frage, die schon vorbereitet ist.


„erfrischend konkret und überhaupt nicht irgendwie betulich oder klischeehaft geschrieben.“
— Natalie L., Testleserin
Porträtfoto von Katrin Sprondel

Über mich

Ich bin Katrin Sprondel, ich lebe zurzeit in Deutschland, und dies ist mein erstes Buch.

Im Leben habe ich viele Hüte auf. Als selbstständige Unternehmerin, Yogalehrerin, Mutter, Tochter, Schwester und nicht zu vergessen Hundemama.

Häufige Fragen

Warum vierundzwanzig Nächte und nicht zwölf?

Weil Zurückschauen und Nachvornschauen zwei verschiedene Dinge sind und jedes seinen eigenen Abend verdient. Die zwölf Nächte vor Weihnachten habe ich mir dabei nicht ausgedacht. Der 13. Dezember war im julianischen Kalender, der bei uns bis 1582 galt, der kürzeste Tag des Jahres, und aus einem ungarischen Dorf ist überliefert, dass Mädchen von diesem Tag bis Heiligabend jeden Abend einen Zettel schrieben, einen für jeden Monat.

Muss ich mir jedes Jahr ein neues Buch kaufen?

Nein. Die Journalseiten stehen im Buch, es gibt sie aber zusätzlich als PDF zum Ausdrucken, kostenlos und in derselben Größe. Im zweiten Jahr nimmst du dasselbe Buch und schreibst auf losen Blättern.

Was ist, wenn ich später anfange oder einen Abend verpasse?

Dann fängst du später an. Das Buch ist nach Nächten gezählt und nicht nach Datum. Du kannst am 17. Dezember einsteigen und die Abende der Reihe nach gehen, oder mittendrin anfangen und den Rest danach machen. Es funktioniert auch dann.

Was ist der Unterschied zwischen Rauhnächten, Dunkelnächten und Klöpfelnächten?

Zwei davon sind Zeiträume, das dritte ein Brauch. Die Dunkelnächte sind die zwölf Abende vom 13. bis zum 24. Dezember. Die Rauhnächte sind die zwölf Nächte ab dem 25. Dezember. Die Klöpfelnächte fallen an die drei letzten Donnerstage vor Weihnachten, also mitten in die Dunkelnächte hinein. Kinder gehen dabei von Haus zu Haus, klopfen an und sagen einen Spruch auf. Im Buch gibt es dafür ein eigenes Verzeichnis, in dem jeder dieser Namen einmal geordnet erklärt wird.

Muss ich ins Buch schreiben?

Nein. Wenn du das Buch weitergeben oder unbeschrieben lassen möchtest, druckst du dir die Journalseiten aus.

Warum verbrenne ich einen Zettel, den ich gerade geschrieben habe?

Es wird dadurch nichts ungeschehen gemacht, und vergeben wird dir auch nichts. Das Verbrennen leistet etwas Kleineres und Brauchbareres: Es setzt einen Schlusspunkt an einer Stelle, an der sonst keiner wäre. Ein Monat, den man nur durchdenkt, ist nie fertig, der kommt abends wieder. Und was vor den eigenen Augen verbrannt ist, vergisst man nicht. Die Antworten auf die drei Fragen bleiben übrigens bei dir im Journal. Nur der eine Satz geht ins Feuer.

Am 13. Dezember geht es los

Vierundzwanzig Abende, eine Kerze, eine Aufnahme, ein Zettel. Am Ende weißt du wieder, was in deinem Jahr passiert ist, und kannst entspannt auf das neue blicken.

Das Buch bei Amazon ansehen folgt 25.10.

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